Nicht nur junge Familien, sondern auch Kommunen enorm entlastet durch beitragsfreies letztes Kindergartenjahr

Indem der Freistaat die Kosten des letzten Kindergartenjahrs übernimmt, entlastet er nicht nur junge Familien, sondern zum Beispiel auch den Haushalt der Stadt Bayreuth enorm“, so Thomas Hacker, Bayreuther Stadtrat und Bezirksvorsitzender der FDP Oberfranken.

Dies ergab eine Anfrage der Stadtratsfraktion Junges Bayreuth.de/FDP an die Stadt Bayreuth. Für das Haushaltsjahr 2012 beläuft sich die Entlastung nach Berechnungen der Stadt auf 28.000 Euro und für 2013 auf 112.000 Euro. „Und durch das Bildungsfinanzierungsgesetz kommen wir im Haushaltsjahr 2014 auf eine Einsparung von sogar 196.000 Euro“, so Hacker.

Im laufenden Kindergartenjahr 2012/13 übernimmt der Freistaat Bayern 50 Euro im Monat des Kindergartenbeitrags der Eltern. Ab dem nächsten Kindergartenjahr steigt dieser Betrag auf 100 Euro und 2014/15 auf insgesamt 150 Euro. Wenn Eltern aus finanziellen Gründen ihren Beitrag nicht aufbringen können, übernimmt die Kommune den Elternbeitrag. Damit steht der Zuschuss des Freistaats für das zweite und dritte Kindergartenjahr nun der Kommune zu.

„Wir beenden damit einen Missstand“, so Hacker. „Viel zu viele Eltern in Teilzeitbeschäftigung mussten bislang einen Großteil ihres Verdienstes in die Kinderbetreuung stecken. Jetzt entlasten wir zahlreiche junge Familien in Bayreuth um 600 Euro in diesem Jahr und um 1.200 Euro im nächsten. Das Geld, das die Kommune durch den Zuschuss künftig spart, kann sie in die Qualität der Kindergärten investieren.“

Mit dem neuen Bildungsfinanzierungsgesetz, das Zuschüsse in Höhe von 50 Euro pro Monat auch für Kinder im zweiten Kindergartenjahr vorsieht, steigt diese Entlastung ab September 2014 für Familien und Kommunen ein weiteres Mal: Junge Familien werden dann um weitere 600 Euro entlastet, insgesamt sparen sie dann 1800 Euro im Jahr.

„Wir verbinden hier moderne Bildungspolitik mit umsichtiger Finanzpolitik: Familien stärken, Kommunen entlasten. Chancengerechtigkeit beginnt am Anfang der Bildungskette, deshalb werden wir Liberale weiter für mehr Investitionen in die frühkindliche Bildung kämpfen“, so Hacker abschließend.


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